Jannik Münz erhält Gold mit dem Nationalteam


"So eine Auszeichnung ist eine Wahnsinns-Motivation."

 Jannik Münz (im Bild oben rechts) von der Kilian-von-Steiner-Schule in Laupheim hat bei der International Conference of Young Scientists (ICYS) die Gold-Medaille erhalten.

Die Wissenschaftskonferenz für Schülerinnen und Schüler ist gleichzeitig Wettbewerb der besten Nachwuchswissenschaftler in verschiedenen Fachdisziplinen der Naturwissenschaften und Technik.

Im Rahmen der diesjährigen ICYS hatte der 17jährige Jannik Münz aus Laupheim einer internationalen Fachjury in einem englischsprachigen Vortrag seine Forschungsarbeit über das Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum einer Fräse vorgestellt. Die Arbeit hatte er am Schülerforschungszentrum (SFZ) in Ulm durchgeführt und damit bereits beim Landeswettbewerb von Jugend forscht gewonnen und sich so für den Bundeswettbewerb qualifiziert. „So eine Auszeichnung ist eine Wahnsinns-Motivation für mich und meine beiden Teamkollegen, mit denen ich das Projekt gemeinsam realisiert habe“, sagte Jannik Münz nach der Awarding Ceremony. „Die internationale Anerkennung gibt uns auch Sicherheit für den Jugend forscht-Bundeswettbewerb, der im Mai ansteht.“ Die jährlich stattfindende Konferenz gastierte in diesem Jahr, nach 2006, zum zweiten Mal in Stuttgart. Insgesamt waren dort 170 Schülerinnen und Schüler aus 28 Ländern in den Fachbereichen life science, mathematics, enginieering, enviromental sciences, physics und computer sciences angetreten. „So viele Jugendliche aus ganz unterschiedlichen Kulturen kennenzulernen, die sich für ganz ähnliche Dinge interessieren wie ich, war wirklich faszinierend“, so Münz. Für die Organisatoren ist es ein wichtiges Ziel der Konferenz, junge Menschen über das gemeinsame Interesse an Naturwissenschaften und Technik vorurteilsfrei zusammenzubringen. Das Konzept funktioniert. Bei jeder ICYS werden Freundschaften geknüpft, die auch Jahre später noch bestehen. Beim traditionellen Cultural Eve präsentieren die Schülerinnen und Schüler die Kultur ihrer Länder. Die deutschen Gastgeber bewiesen in diesem Jahr Humor. Das neunköpfige Team lud die Gäste dazu ein, gemeinsam zur Musik der „Schwäbschen Eisenbahne“ eine Riesenpolonaise zu tanzen und landete damit einen Kracher. Am Ende zog ein 170 Personen langer, buntgemischter Zug junger Nachwuchswissenschaftler laut singend durch den Saal.

Quelle: Auszug aus der Presseabteilung der ICYS.