Zur Startseite der Kilian-von-Steiner Schule Zur Startseite der Kilian-von-Steiner Schule

KSS
KSS
Kilian von Steiner Schule Laupheim
Logo Kilian-von-Steiner Schule Laupheim
Gewerblich

KSS
Bildungsangebote    Gewerblich    Industriemechaniker/-in
trenner
KvS Schule
Industriemechaniker/-in
Gewerbliche Abteilung

Ausbildungsprofil

1. Berufsbezeichnung

 

Industrielle Metallberufe: Industriemechaniker/ -in

 

2. Ausbildungsdauer

 

3 ½ Jahre ((kann unter bestimmten Voraussetzungen bis auf 2 Jahre verkürzt werden)

 

3. Berufsbeschreibung

 

Industriemechaniker / Industriemechanikerinnen sind in der Herstellung, Instandhaltung und Überwachung von technischen Systemen eingesetzt. Sie sind tätig in der Einrichtung, Umrüstung und Inbetriebnahme von Produktionsanlagen. Typische Einsatzgebiete sind Instandhaltung, Maschinen- und Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

 

4. Inhalte der schulischen Berufsausbildung

 

Der beundesweite Lehrplan für Industriemechaniker geht von folgenden Zielen aus.

 

Industriemechaniker / Industriemechanikerinnen 

- üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und

  Sicherheitsbestimmungen selbständig aus, stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten

  Bereichen ab, arbeiten im Team

- richten Arbeitsplätze ein

- organisieren Fertigungs- oder Herstellungsabläufe und kontrollieren diese

- kommunizieren situationsgerecht mit internen und externen Kunden

- kontrollieren und dokumentieren Instandhaltungs- und Montagearbeiten unter

  Berücksichtung der betrieblichen Qualitätsmanagementsysteme

- stellen Bauteile und Baugruppen her und montieren sie zu technischen Systemen

- stellen Fehler und deren Ursachen in technischen Systemen fest und dokumentieren sie

- setzen technische Systeme instand

- rüsten Maschinen und Systeme um

- führen Wartungen und Inspektionen durch

- wählen Prüfverfahren und Prüfmittel aus

- übergeben technische Systeme und Produkte an die Kunden und weisen sie in die

  Anlage ein

- stellen die Betriebsfähigkeit von technischen Systemen sicher

- überprüfen und erweitern elektrotechnische Komponenten der Steuerungstechnik

- berücksichtigen Geschäftsprozesse und wenden Qualitätsmanagement im Einsatzgebiet an

 

5. Umsetzung 

Die Auszubildenden werden von den jeweiligen Ausbildungsbetrieben an der Schule angemeldet.

Der Berufsschulunterricht findet in Teilzeitunterricht statt.

 

1. Ausbildungsjahr jeweils Montags und 14 tägig Dienstags*

2. Ausbildungsjahr jeweils Mittwochs und 14 tägig Dienstags*

3. Ausbildungsjahr jeweils Freitags und 14 tägig Donnerstags*

4. Ausbildungsjahr jeweils Montags*

 

* im Schuljahr 2008/09 Änderungen vorbehalten

Stundentafel

(durchschnittliche Zahl der Wochenstunden)

1. Pflichtbereich
Religionslehre
Deutsch
Gemeinschaftskunde
Wirtschaftskompetenz


Berufsfachliche Kompetenz
Projektkompetenz           zusammen

 

2. Wahlpflichtbereich
Stützunterricht

Ergänzende Fächer, z.B.

- Computeranwendung

- Berufsbezogenes Englisch

- Sport

Zusatzqualifikationen

1. Jahr   2. Jahr   3. Jahr   4. Jahr
    1              1            1
    1              1            1
    1              1            1
    1              1            1


 

    8              7            7            7

 

     1              2            2            2

Die Neuordnung des Ausbildungsberufes im Jahr 2004 Was ist neu?

In dem modernisierten Ausbildungsberuf ist die Strukturkonzeption in Form von Fachrichtungen (Produktionstechnik, Betriebstechnik etc.) zugunsten einer größeren Einsatzbreite der Absolventen und Absolventinnen - vom Anlagenbau über den Feingerätebau, der Instandhaltungstechnik, dem Maschinen- und Anlagenbau bis zur Produktionstechnik - aufgegeben worden. Die zukünftige Berufsbefähigung zeichnet sich durch eine breite Aufgabenintegration und weitreichende Selbstorganisation aus. Hierzu gehören die Prozessorientierung, verantwortliches Handeln im Rahmen des betrieblichen Qualitätsmanagements, mehr eigenverantwortliche Dispositions- und Terminverantwortung, Kundenorientierung (insbesondere mit internen Kunden) sowie das Anwenden englischer Fachbegriffe in der Kommunikation. Wie alle anderen modernisierten "industriellen Metallberufe" hat auch der Industriemechaniker / die Industriemechanikerin 50 % gemeinsame Qualifikationen (Kernqualifikationen) mit den anderen industriellen Metall-Ausbildungsberufen sowie 50 % berufsspezifische Fachqualifikationen,

 

- seine Ausrichtung an den Geschäftsprozessen des Einsatzgebietes des

  Ausbildungsbetriebes,

- eine zeitliche Gliederung (Zeitrahmen), die die Verknüpfung von Kern- und

  Fachqualifikationen mit dem Einsatzgebiet verdeutlicht,

- eine "Gestreckte Abschlussprüfung", d. h. keine Zwischenprüfung, stattdessen einen

  vorgezogenen ersten Teil der Abschlussprüfung.

 

Die Zwischen- und Abschlussprüfung wurden grundlegend verändert und dem heutigen Standard angepasst. Der Teil I (ehemalige Zwischenprüfung) besteht aus der Ausführung einer komplexen Arbeitsaufgabe, die situative Gesprächsphasen und schriftliche Aufgabenstellungen beinhaltet und trägt mit 40% zum Ergebnis der Abschlussprüfung bei. Die Abschlussprüfung, Teil II, besteht aus den Prüfungsbereichen Arbeitsauftrag, Auftrags- und Funktionsanalyse, Fertigungstechnik sowie Wirtschaft und Sozialkunde. Dabei kann der Arbeitsauftrag sowohl als "betrieblicher Auftrag" als auch als überregional erstellte praktische Aufgabe durchgeführt werden.

In beiden Fällen muss der Prüfling durch das dazugehörige Fachgespräch prozessrelevante Kompetenzen in Bezug zur Durchführung der praktischen Aufgabe nachweisen. Anstatt der ehemals fachsystematisch gegliederten schriftlichen Prüfung soll der Prüfling nun anwendungsbezogene, fachübergreifende Problemstellungen bearbeiten. Im Prüfungsbereich Auftrags und Funktionsanalyse soll er zeigen, dass er technische Systeme analysieren und im Prüfungsbereich Fertigungstechnik die Herstellung technischer Systeme planen kann. Auch im Rahmenlehrplan für den Berufsschulunterricht wurde die Fächersystematik zugunsten handlungsorientierter Lernfelder aufgegeben.

 

In Kraft seit: 01. August 2004

Ihr Ansprechpartner

OStR Alexander Seitter

Telefon: 07392-9654-0

Fax: 07392-17943

E-Mail:

Berufsschule Laupheim BSZ Laupheim

Weitere Infos gibt`s im Sekretariat bei Frau Beth:
Berufsschule Laupheim
Kontakt zur Kilian-von-Steiner Schule Laupheim Tel. 07392  9654-0
BSZ Laupheim
Kilian-von-Steiner Schule LoginKilian-von-Steiner Schule