Jonas Münz und Jakob Rehherger gewinnen den Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ und streben ein Patent an.

LAUPHEIM – „Außergewöhnlich“, „exzellent“, „hartnäckig“ – so klingen meistens die Zuschreibungen, die hochbetagte Nobelpreisträger oder große Künstler für ihr Lebenswerk erhalten. Doch beim diesjährigen Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ verliehen anerkannte Wissenschaftler und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Titel an zwei junge Laupheimer, denen in vergleichsweiser kurzer Zeit eine geniale, praxisorientierte Erfindung gelang: }onas Münz (17) und Jakob Rehberger (17). Die beiden Freunde, Gymnasiasten der Kilian-von-Steiner-Schule in Laupheim, entwickelten eine Maschine, mit der sie scharfe Kanten und winzige Verunreinigungen an Titanschrauben von Knochenimplantaten entfernen können. Das gelingt mit der Hilfe von Ultraschallwellen in wässriger Lösung. Eine Sonotrode, ein Werkzeug, das einen sieben Millimeter starken hochfrequenten Strahl auf einen Teller mit Titanschrauben richtet, entgratet die Unebenheiten.  Das Besondere daran ist, dass die Jungforscher ein neues Verfahren entwickelt haben.

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